Dies ist ein typischer Fall, der immer wieder passiert… Im Januar berichtete das SRF: Eine Seniorin zieht nach einem Krankenhausaufenthalt in ein Pflegeheim. Doch, anstatt ihre bereits bezahlten Medikamente weiterhin nutzen zu können, wird sie aufgefordert, diese zu entsorgen. Der Grund: Das Heim hat ein eigenes System zur Medikamentenvergabe und erlaubt keine privaten Arzneimittel. Für die Seniorin bedeutet das eine unnötige Verschwendung von Medikamenten im Wert von über 1000 Franken – eine Problematik, die viele betrifft und vermeidbar wäre.
Link SRF: https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/espresso/verschwendung-frau-muss-beim-einzug-ins-pflegeheim-medikamente-entsorgen
Worum geht es - Kurzversion
Wir beleuchten hier die Hintergründe dieser Medikamentenregelungen und welche Auswirkungen sie auf die Betroffenen haben. Neben den Vorteilen für die Medikamentensicherheit werfen wir auch einen Blick auf die Schattenseiten dieses Systems, insbesondere in Bezug auf Kosten und Medikamentenverschwendung.
Erfahren Sie hier, wie alternative Lösungen, wie die Verblisterung durch Apotheken, eine Möglichkeit bieten, bereits bezahlte Medikamente weiterhin sicher und effizient zu nutzen. Und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Weiternutzung in Pflegeeinrichtungen möglich ist und welche Rolle Apotheken in diesem Prozess spielen können.
Warum müssen Medikamente beim Umzug ins Pflegeheim entsorgt werden?
Der Fall der Seniorin zeigt ein verbreitetes Problem: Viele Alters- und Pflegeheime erlauben keine privaten Medikamente. Die Einrichtung entscheidet stattdessen, die Medikamentenversorgung über eine zentrale Apotheke zu organisieren. Das geschieht oft durch ein Verblisterungssystem, bei dem alle Medikamente eines Bewohners in vordosierten Blisterpackungen geliefert werden.
Diese Regelung soll Sicherheit bieten, führt aber gleichzeitig dazu, dass neu eintretende Bewohner ihre eigenen Medikamente nicht weiterverwenden dürfen. Das hat nicht nur finanzielle Nachteile für die Betroffenen, sondern führt auch zu unnötigem Medikamentenmüll.
Die Schattenseite: Hohe Kosten und unnötige Medikamentenabfälle
Wenn Pflegeheime die Mitnahme privater Medikamente verbieten, bedeutet das für die Patienten und deren Angehörige häufig erhebliche finanzielle Verluste. Medikamente sind teuer, insbesondere wenn es sich um Dauermedikationen handelt.
Hinzu kommt die Umweltbelastung durch unnötige Medikamentenabfälle. Arzneimittel, die entsorgt werden müssen, belasten das Abfallsystem und können bei falscher Entsorgung sogar die Umwelt schädigen. Während in einigen Heimen für besonders teure Medikamente Ausnahmen gemacht werden, betrifft die Problematik dennoch eine grosse Anzahl von Patienten.
Medikamente sicher und effizient weiterverwenden – Die Lösung
Es gibt eine Möglichkeit: Wenn die Kundin bei Pharmis gewesen wäre, hätte sie die Wochenblister auch im Altersheim verwenden können. So hätte sie die Wochenblister nicht wegschmeissen müssen.
Pharmis bietet eine Lösung, die sowohl den Patient:innen als auch den Pflegeheimen entgegenkommt. Die bereits bezahlten Medikamente werden durch die Apotheke des Vertrauens in Wochenblister verpackt. Diese Blisterpackungen sind mit den individuellen Medikamenten exakt dosiert und können in vielen Pflegeheimen genutzt werden.
Das bedeutet:
- Keine verschwendeten Medikamente – Die Patienten können ihre Arzneimittel weiterverwenden.
- Hohe Sicherheit – Die Verblisterung erfolgt unter pharmazeutischer Kontrolle und mit doppelter Überprüfung.
- Risparmio sui costi – Bereits gekaufte Medikamente müssen nicht ersetzt werden.
- Krankenkassen-anerkannt – Die Blisterung wird in der Regel ab drei Medikamenten von der Krankenkasse unterstützt.
Die Vorteile der Verblisterung für Pflegeheime und Apotheken
Die Zusammenarbeit mit Pharmis bietet auch für Pflegeeinrichtungen und Apotheken klare Vorteile:
Individuelle Medikation: Die Blister werden nach ärztlicher Verordnung exakt zusammengestellt.
Schnelle Anpassung bei Änderungen: Falls eine Dosierung geändert wird, können die Blister flexibel angepasst werden.
Massima trasparenza: Jede Dosis ist exakt dokumentiert und nachverfolgbar.
Reduzierter Arbeitsaufwand für Pflegepersonal: Die klar dosierten Blister erleichtern die Medikamentenvergabe.
Mit Pharmis profitieren alle Beteiligten: Patienten, Pflegeheime, Apotheken und die Umwelt. Kein unnötiger Medikamentenmüll, keine finanziellen Verluste, stattdessen ein sicheres, effizientes und kostensparendes System.
Der Fall der Seniorin hätte vermieden werden können. Durch eine vorausschauende Lösung wie die Verblisterung von Pharmis bleiben Medikamente erhalten und nutzbar, auch nach dem Umzug ins Pflegeheim. So profitieren nicht nur die Patienten, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem.

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